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So öffnen Sie .PRJ-Dateien unter Windows

Um .PRJ-Dateien unter Windows zu öffnen, wenn Sie über den vollständigen Datensatz verfügen, öffnen Sie das Shapefile (.shp) in Ihrer GIS-Anwendung. Das Koordinatensystem wird automatisch aus der gleichnamigen .prj-Datei geladen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Wenn Sie über den vollständigen Datensatz verfügen, öffnen Sie das Shapefile (.shp) in Ihrer GIS-Anwendung. Das Koordinatensystem wird automatisch aus der gleichnamigen .prj-Datei geladen.
  2. Um den CRS-Text zu überprüfen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die .prj-Datei und öffnen Sie sie mit einem Texteditor (sie sollte wie WKT aussehen).

Häufige Probleme

Das Shapefile wird an der falschen Stelle oder mit „unbekanntem CRS“ geladen.

Dies geschieht häufig, wenn die .prj-Datei fehlt, umbenannt wurde oder nicht mit dem Basisnamen des Shapefiles übereinstimmt, sodass die GIS-Software die Koordinatensystemparameter nicht ermitteln kann.

  1. Stellen Sie sicher, dass die .prj-Datei im selben Ordner wie die .shp-Datei vorhanden ist und genau denselben Basisnamen hat (z. B. wells.shp und wells.prj).
  2. Wenn Sie nur eine PRJ-Datei erhalten haben, besorgen Sie sich den vollständigen Shapefile-Komponentensatz und sorgen Sie dafür, dass die Dateinamen konsistent sind.

Die .prj-Datei wird geöffnet, sieht aber wie verwirrender Text aus

Von einer .prj-Datei wird erwartet, dass sie WKT (Well-Known Text) enthält, der ein Koordinatenreferenzsystem beschreibt. Dies ist normal und eher für die Analyse durch Software als für das manuelle Lesen gedacht.

  1. Suchen Sie nach WKT-Elementen wie einer Struktur im PROJCS/GEOGCS-Stil. Dies weist darauf hin, dass es sich um eine Projektionsdefinition handelt.
  2. Verwenden Sie eine GIS-Software, um es zu interpretieren, indem Sie das zugehörige Shapefile öffnen, damit das CRS automatisch angewendet wird.

Die CRS-Definition scheint zwischen den Programmen inkompatibel zu sein

Unterschiedliche Software kann leicht unterschiedliche WKT-„Geschmacksrichtungen“ erwarten; Shapefile-.prj-Dateien verwenden üblicherweise eine ESRI-WKT-Variante, was zu Unterschieden beim Importieren oder Übersetzen von CRS-Definitionen führen kann.

  1. Wenn ein Programm WKT-Analyseprobleme meldet, prüfen Sie, ob es ESRI-WKT im Vergleich zu einem anderen WKT-Formular erwartet, und exportieren oder konvertieren Sie die CRS-Definition erneut im Zieltool.
  2. Wenn Sie Werkzeuge zur Geodatenkonvertierung verwenden, wählen Sie eine Eingabeoption, die ESRI WKT unterstützt, sofern verfügbar.

Sicherheitshinweis

.prj-Dateien bestehen aus reinem Text und enthalten in der Regel keinen ausführbaren Code. Dennoch handelt es sich um nicht vertrauenswürdige Eingaben: Eine fehlerhafte WKT kann Fehler in GIS-Parsern auslösen.

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